Schürkeshof | Meerbusch

umbau und sanierung
eines denkmalgeschützten vierkanthofes

Die ehemalige Scheune und weitere Nebengebäude des Schürkeshofes sollen in 6-8 Wohnungen, mit jeweils 200-300 qm Wohnfläche, umgebaut werden. Folgende vier Varianten bieten unterschiedliche Lösungsansätze:

V A R I A N T E  A
Bei dieser Variante liegen die Erschließung und die dienenden Räume (Ankleide-, Abstell- und Sanitärräume) zentral in einem dunklen Bereich unter dem First. Alle wohnlichen Bereiche rücken an die Außenwände. Individuell und separat lassen sich Kinder- und Gästezimmer oder auch Arbeitsräume anordnen. Eine besondere Atmosphäre entsteht durch den mehrgeschossigen Luftraum mit sichtbarem Dachtragwerk. Die Wohnqualität wird durch eine, in das Dach eingearbeitete, Terrasse mit Südwest-Ausrichtung abgerundet.

V A R I A N T E  B
Die Variante B arbeitet mit minimalen Eingriffen in den Bestand. Alle notwendigen Funktionen konzentrieren sich, ohne Kontakt zu den Außenwänden, in einem „frei eingestellten Möbelstück". Ein Kubus mit Schlafempore wird seitlich versetzt angeordnet. So bleibt der Charakter der Scheune mit dem sichtbaren Dachtragwerk über die volle Raumhöhe erfahrbar. Das denkmalgeschützte Erscheinungsbild zur Hofseite bleibt erhalten, indem neue Fenster auf der südwestlichen Seite angeordnet werden.

V A R I A N T E  C
Die Funktion Wohnen erhält eine neue und eigene Hülle. Diese übernimmt die bauphysikalischen Anforderungen und umschließt alle Funktionen. Sie schmiegt sich größtenteils an die bestehende Außenhaut an oder durchstößt sie, um dahinterliegende Räume zu belichten. Kern der Hülle bilden die Sanitärzone und die Treppe. Das Volumen zwischen Kern und Hülle kann, je nach Raumbedarf, über 3 Ebenen  gefüllt werden. Die Scheune wird durch das Einhüllen und das Schaffen von Lufträumen erfahrbar.

V A R I A N T E  D
Die Wohnungen entstehen durch neu eingestellte Funktionsboxen. Sie beinhalten private und Außenräume. Allgemeine Nutzungen finden im Scheuneninneren statt, welches über alle Geschosse erlebbar bleibt. Da die Boxen die Fassade und das Dach durchdringen, entstehen helle Räume.

referenz

Privater Bauherr | Dinslaken



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