Haus K | Mönchengladbach

neubau eines stadthauses

In einer schmalen Baulücke, zwischen einem drei- und einem fünfgeschossigen Haus, soll ein attraktives Mehrfamilienhaus errichtet werden. Als Anlageobjekt umfasst es 3 Wohneinheiten mit je rund 80 qm Wohnfläche.

Die heterogene Umgebungsbebauung stellt eine große Herausforderung dar. Zwischen den jeweils unterschiedlichen Maßstäben, Gliederungen und Materialien gilt es, einen Weg zu finden, der den vielfältigen Anforderungen gerecht wird. Die erste Entscheidung liegt in der Lage und Ausbildung des Treppenhauses. Als gläserne Fuge zu dem weitausgewichtigeren Nachbarn zur Linken verschafft es dem Neubau die nötige Luft, um als eigenständig wirken zu können.

Die Fassadengestaltung sucht den Dialog zwischen alt und neu, ohne dabei aufgeregt zu wirken. Sie greift die Struktur des Arbeiterhauses, mit drei übereinander liegenden Fensteröffnungen, auf und nimmt auf dessen Traufhöhe Bezug. Als verbindendes Element zum gründerzeitlichen Bestand fungieren zwei zum Blockinnenbereich hin zurückversetzte Dachgeschosse. Ihre nochmals gestaffelte Höhe stellt die Integration in die südliche Bestandsbebauung sicher.

Die Grundstücksbreite beträgt lediglich 8 m. Einer möglichen Entwicklung in die Tiefe sind durch die Maßgabe des bestehenden Bebauungsplans enge Grenzen gesetzt. Die hohe Überbauung der kleinen Grundfläche ermöglicht ein Höchstmaß an Wohnfläche, ohne die Umgebung durch Baumasse zu erdrücken.

Den Geländeversprung von der Vorder- zur Hinterseite des Gebäudes fängt ein eingefügtes Garagen- und Nebenraumgeschoss auf. Hierdurch erübrigte sich eine Unterkellerung des Gebäudes und die damit verbundenen aufwendigen Unterfangungen der Nachbargebäude. Die Rückfassade ist durch gebäudebreite und geschosshohe Glasflächen aufgelöst.

referenz

Privater Bauherr | Mönchengladbach



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