Bethlehemkirche | Hamburg

umnutzung der bethlehemkirche zu einer kindertagesstätte als zentrum einer familienfreundlichen wohnanlage

Die ehemalige Bethlehemkirche in Eimsbüttel soll umgenutzt werden. Ziel der Umnutzung ist die Schaffung eines besonders familienfreundlichen Wohnumfeldes. Hierzu wird die bislang solitäre Kirche harmonisch in eine Gesamtanlage integriert. Sie bildet das Herzstück zweier flankierender Neubauten und beherbergt zukünftig eine Kindertagesstätte. Die zwei neuen Wohnbauten greifen die Gebäudefluchten und -höhen der ehemaligen Kirche auf und schließen sich unmittelbar an das Gebäude an. Ein Kopfbau komplettiert das Ensemble, so dass im Blockinneren ein abgeschirmter Gartenbereich entsteht. Der Außenbereich östlich der Kirche wird öffentlich genutzt.

Durch die regelmäßige Erschließungsstruktur der Gebäude lässt sich nahezu jede Wohnungsgröße realisieren. Diese Flexibilität setzt sich bei den Abmessungen der Einzelwohnungen fort, z. B. über flexibel zu integrierende Räume bzw. Appartements. „Home-Offices“ bringen berufliche und familiäre Anforderungen optimal in Einklang. Der größte Teil der Wohnungen erhält beidseitig großzügige Balkone mit sowohl Morgen-, als auch Abendsonne. Zur familienfreundlichen Konzeption gehört auch die barrierefreie Erschließung sämtlicher Wohnungen.

Die Umnutzung der Kirche zu einer Kindertagesstätte rundet das familienfreundliche Gesamtkonzept ab. Im Kircheninneren bleibt der typische Saalcharakter erhalten. Hier entsteht ein lebendiges „Kinderhaus“ mit Gruppenräumen und entsprechend zugeordneten Wasch- und Garderobenzonen. Der Kirchenvorraum wird für weitere Räume, wie z. B. Personalzimmer, genutzt. Die charakteristische Raumwirkung der „gefalteten“ Gitterziegelscheiben im Zierverband bleibt im Wesentlichen erhalten. Durch den Einsatz großzüger Fenster im Deckenbereich entfallen weitere Eingriffe in die Wandflächen.

referenz

Zechbau, Zech Immobilien GmbH | Bremen



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