Siegburger Straße 215 | Köln

sanierung eines bürogebäudes mit tiefgarage

Rund 35 Jahre nach der Erbauung, soll das achtgeschossige Bürohaus an der Siegburger Straße 215 saniert werden. Im Rahmen der Sanierung gilt es insbesondere die Fassade neu zu gestalten. Dem Arbeitsansatz einer ganzheitlichen Immobilienbetrachtung folgend, erörterten die Hartmann Architekten zunächst gemeinsam mit dem Auftraggeber, die generelle Situation der Büroimmobilie. Hierzu erfolgte eine Bestands-Analyse hinsichtlich Nutzbarkeit, Flexibilität, technischem Ausbau und Bauphysik. Auf dieser Basis wurden die Bausteine „Fassade“, „Haustechnik“ und „Erweiterung“ definiert und verschiedene Lösungen vergleichend gegenübergestellt. Untersucht wurde insbesondere die wirtschaftliche Verhältnismäßigkeit des Investitionsaufwands zum späteren Nutzen. Abschließend erhielt der Auftraggeber ein umfassendes Gesamtkonzept für die Gebäudesanierung. Im Vordergrund der Konzeption stand die Neugewinnung von Mietern und damit eine langfristig positive Neuplatzierung der Büroimmobilie am Markt.

Fazit der Untersuchung: Die vorgefundene Struktur des Bürogebäude ist grundsolide und flexibel nutzbar. Nach 35 Jahren ist allerdings ein Großteil der Haustechnik überaltert. Auch die Fassade entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen hinsichtlich der Bauphysik. Die Gestaltung erinnert stark an die 70ziger Jahre. Rastermaße und Teilungsoptionen für die Mieteinheiten liegen in weiten Teilen vor und können durch aktuelle, unterstützende Technik und moderne Bürogrundrisse weiter optimiert werden.

Bemerkenswert ist das positive Verhältnis der Gesamtfläche zur vermietbaren Fläche, welches aus dem gut geschnittenen Grundriss mit nur einer optimierten Kernfläche resultiert. Durch die insgesamt kompakte Bauform in Kombination mit einer effektiven Fassade kann eine deutliche Reduzierung der Baunutzungskosten, der sogenannten „zweiten Miete“, erzielt werden. Zusätzliches Potential bieten neu zu erschließende Nutzungsbereiche im Erdgeschoss sowie eine Büroflächenerweiterungen im Staffelgeschoss.

referenz

Karlsruher Lebensversicherung AG | Karlsruhe



< zurück zur Projektübersicht