Petit Carré Jülicherstraße | Düsseldorf

energieeffizientes wohn- und geschäftshaus
mit 59 kleinflächigen wohnungen
im „Le Quartier Central“

Rund 1.500 Wohnungen und 9.000 Arbeitsplätze entstehen im „Le Quartier Central“, einem zentral, zwischen den Stadtteilen Pempelfort und Derendorf, gelegenen Gebiet. Ergänzend entwickelt sich hier, mit dem Neubau der Fachhochschule Düsseldorf sowie der privaten Hochschule „FOM“, ein großer Bildungsstandort. Ausgangspunkt für die Projektentwicklung des „Petit Carré“ ist der dadurch erhöhte Bedarf an kleinflächigen Wohnungen.

Das neungeschossige „Petit Carré“, mit Wohneinheiten zwischen 25 m² und 65 m², liegt direkt neben der privaten Hochschule „FOM“ an einem neu geschaffenen Grünzug. Der Grünzug verbindet die Stadtmitte mit der Fachhochschule, so dass wichtige innerstädtische Ziele angenehm mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar sind. Im Erdgeschoss entstehen Gewerbeflächen - unter anderem für Nahversorgungsangebote. Die darunter liegende zweigeschossige Parkgarage mit 64 Stellplätzen wird aufgrund der geschickten Integration in das topgrafische Gefälle natürlich belüftet.

Als Abschluss der gewachsenen Wohnbebauung an der Ecke Yorkstraße/Jülicherstraße behauptet sich der klare Baukörper des „Petit Carré“ gut gegenüber dem optisch massiven Baukörper der angrenzenden „FOM “. Die Hartmann Architekten wählten eine anthrazitfarbene Fassadengestaltung, um den markanten Gebäudecharakter zu unterstreichen und gleichzeitig verkehrsbedingten Verschmutzungen vorzubeugen. Durch die dunkle Färbung bleibt das einwandfreie Erscheinungsbild langfristig erhalten und der Pflegeaufwand wird minimiert. Die in vier Grüntönen gehaltenen Farbrahmen der Balkonerker lockern die Fassade auf. Sie geben dem Gebäude einen sympathischen Charakter und kommen auf dem dunklen Hintergrund besonders gut zur Wirkung. Ein Höchstmaß an Schallschutz steht bei der Fassadenplanung im Vordergrund. Die lärmgeschütze Belüftung der Wohnungen erfolgt über eine Kombination aus Glasschiebewänden und Fenstern in den Balkonerkern.

Bei der Raumplanung steht die Flexibilität im Vordergrund. Unter Beibehaltung eines Grundtypus lassen sich Wohnungen unterschiedlichen Charakters bilden.

Das Projekt befindet sich derzeit im Bau.
Mehr unter www.essen-nord.de

REFERENZ

Tecklenburg Projektentwicklungs GmbH | Düsseldorf
Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord | Essen



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