STP AG | Karlsruhe

"THE GREEN CUBE" - DAS BÜRO DER ZUKUNFT, 
REALISIERT ALS NACHHALTIGE WERTSCHÖPFUNG FÜR DIE STP AG

Die STP AG entwickelt Software für Juristen und Gerichte. Eine hohe Kundenzufriedenheit, der faire Umgang mit den Mitarbeitern sowie ein kompromissloser Qualitätsanspruch machten das Unternehmen zum führenden Anbieter in diesem Marktsegment.

Auf kompromisslose Qualität setzt auch das architektonische Konzept der Hartmann Architekten. Umgesetzt in einer puren und eleganten Ästhetik wird die Unternehmensphilosophie spürbar. Das Gebäude als Ausdrucksmittel der Corporate Identity: Technische Perfektion, hohe Aufenthaltsqualität für Kunden und Mitarbeiter, Konzentration auf das Wesentliche. Neben der Funktionalität stellt der Entwurf die Bedeutung der Mitarbeiter in den Mittelpunkt.

In ihrem hochtechnisierten Büroalltag brauchen sie Räume, um zu regenerieren. Daher sind 23 wintergartenähnliche Bereiche geplant. Sie erstrecken sich jeweils über zwei Geschosse. Durch die Glaswände zu den Fluren, wirken die sogenannten „Green Cubes“ mit ihrer Bepflanzung auch in das zentrale Erschließungssystem der Flure hinein. Die Flure erhalten eine rhythmische Gliederung. Interessanten Blickbeziehungen eröffnen sich. Neben den Pflanzen prägen Holz und Naturstein diese Pausenbereiche. Erholung, Kommunikation, Kreativität und Kontemplation stehen  im Mittelpunkt. Spezielle Aktivitätsangebote wie z.B.  Flipper, Kicker, Hörduschen oder auch entspannende  Massagestühle und Hängematten steigern die Aufenthaltsqualität.

Pflanzen haben in diesem Zusammenhang eine große Bedeutung. Als Gegengewicht zu Glas und Beton steigern sie die optische Qualität und dämpfen die Akustik. Sie verbessern das Raumklima durch die Produktion von Sauerstoff, die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und den Verbrauch von Kohlendioxid sowie die Staubbindung. Insgesamt kommt es zu positiven psychologischen Wirkungen: Naturerfahrung, Entspannung von Geist und Seele.

Bodentiefe Fensterfronten erzeugen ein Gefühl der Weite und Großzügigkeit. Außen und Innen werden eins. Die innovative Fassadenkonstruktion nutzt die neuesten Materialentwicklungen der Glasindustrie. Trotz der schlanken, eleganten Ästhetik und der geringen Tiefe von nur 12,5 cm, erfüllt die Fassade alle Anforderungen. In jedem Raum lassen sich die Fenster öffnen und es gibt verschiedene Sonnenschutzmechanismen. Die offene, lichte Bauweise mit umgebendem Grün bietet allen Mitarbeitern eine gleichwertig hohe Arbeitsplatzqualität.

Der auf dem Gebäude schwebende Sky-Office-Bereich der Geschäftsleitung ist durch das Doppelstaffelgeschoss an den beiden Köpfen mit sieben Metern Raumhöhe und einer eingezogenen Galerie loftartig angelegt. Die bodentiefe Verglasung eröffnet eine großzügige Aussicht über die Stadt mit Weitblick bis zu den Höhenzügen des Schwarzwaldes. Eine weitere hochgeführte Verglasung im Außenbereich ermöglicht das windgeschützte Genießen der Landschaft über den Dächern von Karlsruhe.

Konzipiert nach den Kriterien für nachhaltiges Bauen, bietet das Gebäude aber nicht  nur ein Höchstmaß an Komfort, Sicherheit und Raumatmosphäre, sondern garantiert eine ressourcenschonende und -effiziente Planung. Neueste Technologien minimieren den Energieverbrauch und somit die Nebenkosten. Nach der Fertigstellung kann das Gebäude - je nach Umsetzungsdetails - mit DGNB-Gold oder Silber zertifiziert werden.

Durch die Betonkernaktivierung kann im Wesentlichen auf eine herkömmliche Klimaanlage verzichtet werden. Das nachhaltige Gebäudekonzept verbindet die Vorteile von ökologischen und ökonomischen Belangen. Das lässt sich besonders eindrucksvoll am Beispiel der Energieeffizienz demonstrieren. Der Primärenergiebedarf des Gebäudes liegt um 30% unter den gesetzlichen Vorgaben. Insofern amortisieren sich die Investitionen in die Energieeffizienz mittelfristig durch Einsparungen im Gebäudebereich und dies bei ressourcenschonendem Umgang mit der Umwelt.

Die Gebäudestruktur bietet eine flexible Raumaufteilung. Klassische Zellenbüros mit flexiblen Mittelzonen und Großraumbüros mit einer hohen Arbeitsplatzverdichtung lassen sich gleichermaßen realisieren - oder auch kombinieren. Darüber hinaus ist die Separation einzelner Gebäudebereiche möglich. Teilbereiche können so an externe  Unternehmen vermietet werden. Auch nach der Fertigstellung lässt sich die Raumstruktur immer wieder den neuen Gegebenheiten anpassen.

REFERENZ

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