Mehrzweckhalle | Mönchengladbach

konzeption für den neubau
einer mehrzweckhalle in mg-neuwerk

Die neu zu errichtende Mehrzweckhalle wird gleichermaßen für sportliche wie gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt. Um einen sinnstiftenden Ort für Gemeinschaft und kommunikatives Miteinander zu schaffen setzt die Planung der Hartmann Architekten auf die Schaffung eines atmosphärischen Ortes. Der gestalterische Ansatz wurzelt in der Assoziation mit einer „Scheune“  und schafft so ein Gebäude mit starker Identität. Insgesamt entsteht ein Ort an dem sich Menschen generationsübergreifend gerne treffen.

Angesichts der angespannten öffentlichen Haushalte legt die Planung ein besonderes Augenmerk auf niedrige Kosten. Sämtliche Flächen und Räume sind bis zum Äußersten minimiert. Die einfachen Formen lassen sich günstig von vielen Anbietern herstellen. Zudem führt das geringe Volumen des Bauwerks zu niedrigen Betriebskosten.

Das gleichermaßen sympathisch wie modern wirkende Gebäude zeigt ein klares Gesicht. Die Ausrichtung zur Straße sichert zusätzliche Präsenz und offeriert den Ankommenden eine einladende Geste.

Als Herzstück tritt die gläserne Halle hervor. Sie signalisiert Offenheit und schafft durch die Integration des Tageslichtes eine angenehme Raumatmosphäre. Der Betrieb der drei Teilhallen funktioniert unabhängig voneinander. Die Zugänge liegen zwischen den Hallen und erschließen jeweils zwei. Jeder Halle ist ein eigenes Umkleide- und Sanitärraummodul zugeordnet. Der Erschließungsgang liegt außen und ist hell und freundlich. Da sich die Umkleide- und Sanitärräume zu den Sportplätzen orientieren, können hier später problemlos Außenumkleiden nachgerüstet werden. Alternativ ließe sich ein weiteres (öffentliches) Gebäude ergänzen.

Alle dienenden Funktionen befinden sich in den Seitenschiffen. Die Geräte- und Lagerflächen liegen auf der „Anlieferungsseite“. Die Dachfläche übernimmt verschiedene Funktionen. Ihre Überstände bilden den Sonnenschutz. Das Oberlicht sorgt für einen taghellen Innenraum.

Für kleinere Veranstaltungen ist das Foyer eine gute Adresse. Mit Gastronomie und Sanitärräumen funktioniert es auch alleine. Gleichzeitiger Sport in der Halle stört keinen der beiden. Die einfacheErweiterbarkeit um einen separaten Bühnenraum zu einem späteren Zeitpunkt ist bereits vorrauschauend eingeplant. Sein Platz wäre direkt in der Blickachse des Besuchers.

Das gesamte Gebäude ist barrierefrei und behindertengerecht ausgestattet. Sämtliche Funktionen befinden sich auf derselben Ebene. Die Zusammenhänge sind übersichtlich und selbsterklärend.

referenz

Stadtplanungsamt Mönchengladbach

EWMG - Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH



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