Bayrische Landespolizei | Nürnberg

realisierungswettbewerb

Das direkt an einer Kreuzung gelegene Grundstück bietet die Chance einen freistehenden, kraftvollen Baukörper zu errichten. Dieser setzt für die Polizeiarbeit ein angemessenes Zeichen.

Durch seine allseitig gleiche Erscheinung wirkt das Gebäude wie ein dreidimensionales Symbol. Während die kompakte Form Ruhe und Sicherheit ausstrahlt, signalisiert die transparente Fassade Bürgernähe und Offenheit. Material und Farbgebung orientieren sich bereis an der EU-weit angestrebten  Harmonisierung des Erscheinungsbilds der Polizei. Die Identität als weithin sichtbare "Marke im öffentlichen Raum“ wird verstärkt. Aus dem Ansatz resultiert eine Kompaktheit des Baukörpers, die mit wirtschaftlichen Vorteilen hinsichtlich Herstellung und Betrieb einhergeht.

Um der Fassade ein ruhiges und harmonisches Erscheinungsbild zu verleihen, erhält das gesamte Gebäude eine gläserne Haut. Nur im Bereich des Haupteingangs öffnet sich die Doppelfassade und offeriert dem Ankommenden eine einladende Geste. Im Aufbau der Doppelfassade übernehmen drei voneinander unabhängige Elemente alle Funktionen des Witterungs-, Lärm-, Sonnen- und Blendschutzes sowie der thermischen Trennung.

Die Aufteilung der verschiedenen Anforderungen auf drei Elemente bietet optimale Voraussetzungen, um den verschiedenen tages- und jahreszeitlichen Anforderungen gerecht zu werden. Für den Sommer bietet der, über gezielt angeordnete Lamellenfelder, belüftbare Fassadenzwischenraum, verbunden mit einer Nachtauskühlung des Gebäudes und der außerhalb des Büros liegende Sonnen- und Blendschutz einen optimalen Hitzeschutz. Zusätzlich lenken die Lamellenraffstores das Tageslicht. Angeordnet im Fassadenzwischenraum sind sie bestens vor Witterung und Verschmutzung geschützt.  In der Winter- und Übergangszeit wird der Fassadenzwischenraum für die Vorwärmung der Außenluft genutzt. Dadurch reduziert sich die Gebäudeauskühlung. Die leichte Zugänglichkeit aller Fassadenbereiche minimiert die Unterhaltungskosten für Reinigung und Wartung der Elemente.

referenz

Freistaat Bayern vertreten durch das Staatliche Hochbauamt Nürnberg



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